Gymnasium Oberursel

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 „Après la vague“ heißt der Siegertitel im «Prix des lycéens allemands 2016»

Am 27. Januar 2016 stellten die Schülerinnen und Schüler des Vorleistungskurses Französisch in der Rotunde des Gymnasiums Oberursel die von ihnen seit Schuljahresbeginn im Rahmen des Prix des lycéens allemands gelesenen und analysierten Bücher vor. Zum 12. Mal nahm das Gymnasium Oberursel damit an diesem deutschlandweiten Literaturprojekt teil, bei dem aktuelle französische Jugendromane bewertet werden

Nach zwei konzentrierten Diskussionsrunden stand der Favorit fest: „Après la vague“ („Nach der Welle“), ein Jugendroman der französischen Autorin Orianne Charpentier „Après la vague“,  in dem es um Überwindung eines tödlichen Verlustes während des Tsunamis in Thailand im Jahre 2004 geht. Maxime braucht sehr lange, um mit gerade mal 16 Jahren den plötzlichen Tod seiner Zwillingsschwester Jade zu verarbeiten und aus der von Schuldgefühlen und Machtlosigkeit geprägten Depression ins normale Leben zurückzukehren. Das Thema „Hoffnung“, in allen der vier Werke[1] präsent, sowie die beste Identifikationsmöglichkeit mit dem Protagonisten verhalfen dem Roman zum Sieg bei der Schuljury. Auch das zahlreich erschienene Publikum schloss sich der Meinung der Diskutierenden an.

Nach der Debatte wurden die Vertreterin sowie die Stellvertreterin für die hessische Landesjury am 16. Februar 2016 gewählt: Laura Jungeblut und Sophie Kievernagel werden zur Diskussion mit anderen Vertretern der am Prix teilnehmenden hessischen Schulen fahren und das GO bei der Wahl des hessischen Siegerbuches repräsentieren. Aus dieser Runde wird wiederum ein Vertreter am 18. März 2016 zur Leipziger Buchmesse reisen, um den Siegertitel auf Bundesebene zu küren, welcher dann ins Deutsche übersetzt und hoffentlich von noch mehr Jugendlichen gelesen wird. (msk/nlh)

 

J. Niesel-Heinrichs (Pressesprecherin)                                                                   V. Räuber (Schulleiter)



[1] Die anderen Werke sind: « Une arme dans la tête » von Claire Mazard, « Au moins un » von Irène Cohen-Janca sowie « Ce cahier est pour toi » von Valérie Dayre.