Gymnasium Oberursel

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Zwei Hessensieger-Pokale bleiben in Oberursel - Bei den Hessischen Schulschachmeisterschaften am Gymnasium Oberursel ging es um die Teilnahme an den deutschen Meisterschaften

 

Oberursel erlebte in dieser Woche einen ganz besonderen Wettbewerb im Denksport. Am 20. März trat die Schachelite von Hessens Schulen mit 70 Teams im Gymnasium Oberursel an, um die Schulschachmeisterschaften des Landes auszuspielen, darunter auch sechs Teams des Gymnasiums Oberursel. Am Ende siegten die Schüler der Wettkampfklasse 2 (WK 2) und die Mädchenmannschaft 1 des GO  in der Aula der eigenen Schule knapp, aber hochverdient. Damit qualifizierten sie sich für die Deutsche Finalrunde im Mai in Berlin. Vier weitere Teams des Gymnasiums aus Oberursel erreichten gute Platzierungen zwischen Platz 2 und 15. Viel gelobt wurde nach dem Turnier auch die gelungene Ausrichtung der hessischen Meisterschaften durch das Gymnasium Oberursel.

 

Bereits um 10.00 Uhr war die Aula gefüllt mit 300 Teilnehmerinnen und Teilnehmern von verschiedenen hessischen Schulen. Weit gereiste Teams, wie z.B. aus Kassel, aber auch Schulen aus näherer Umgebung hatten den Weg nach Oberursel gefunden, in der Hoffnung, Hessenmeister zu werden. Die Schüler traten in Viererteams (plus zwei Ersatzspielern) getrennt nach Alter, Geschlecht und Schulform gegeneinander an. Das Gymnasium Oberursel schickte eine WK2-Mannschaft, zwei Mädchenteams und drei offene Schachmannschaften ins Rennen.

 

Schon vor Beginn der Veranstaltung erhofften sich der Koordinator des GO-Schulschachs, Christoph Müller-Dahmer, und der AG-Leiter Ernst Fromme vom Schachverein Oberursel gute Chancen auf einen Sieg. Dass es am Ende zwei Siege wurden, erfreute sie besonders. Mit Unterstützung anderer Lehrerkollegen haben sie seit vier Jahren die Schachteams des Gymnasiums Oberursel aufgebaut und diese Schritt für Schritt an das hohe Niveau des hessischen Schulschachs herangeführt. So konnten alle Zuschauer in Oberursel beobachten, wie die jungen Talente manchmal mit taktischen Finessen, manchmal mit strategischer Weitsicht den König des Gegners mattsetzten.

 

Der Schulleiter des Gymnasium Oberursels, Volker Räuber, freute sich, die antretenden Schach-Schüler begrüßen zu können und gratulierte allen Teilnehmern zu ihrem Erfolg, die Endrunde der hessischen Schulmeisterschaften erreicht zu haben. Zudem hob er das Engagement der anwesenden Lehrer und Trainer hervor, was einen lauten Applaus hervorrief.  Mit dem Zitat „Außer der Philosophie weiß ich kein so gutes Treibmittel des Gehirns als höchstens Schach und Kaffee“ von Johann Richter zeigte Volker Räuber den Turnierspielenden seine Anerkennung und wies auf die Bedeutung des Schachspiels hin. Er freue sich, dass sich so viele junge Menschen sich für den Schachsport begeistern. Nach der Begrüßung starteten die Schüler mit voller Konzentration und Ruhe in das Schachturnier.

 

 

Das erste Spiel der WK2 aus Oberursel gegen den weiteren großen Favoriten aus Gelnhausen war als Vorentscheidung für den Gesamtsieg zu betrachten. Überraschenderweise verlor der Topspieler des GO, Ioannis Papadopoulos, bereits nach 5 Minuten seine Partie. Im vergangenen Jahr beendete er die Weltmeisterschaft seiner Altersklasse als 98. von 200 Teilnehmern. Nun stieg die Spannung und der junge Christopher Stork  sowie die beiden erfahrenen Spieler Jonas Glückmann und Lennart Moldenhauer waren gefragt. Sie hielten dem großen Druck stand und konnten zwei Siege verbuchen. Dadurch war das Unentschieden gerettet, und nun sollte die Anzahl der einzelnen Siege der Partien entscheiden.

 

In den Folgerunden spürten die anderen Mannschaften den großen Ehrgeiz der Favoriten, die nunmehr um die maximale Brettpunktzahl in jeder einzelnen Partie kämpften. Das Team aus Gelnhausen trumpfte auf und gewann ein Spiel mit 4:0 und das folgende mit 3,5:0,5. Dass Team des GO brillierte in beiden Spielen gegen die Schule aus Rotenburg und Kassel mit jeweils 4:0, sodass die Oberurseler äußerst knapp, aber hochverdient, am Ende im stolzen Besitz des Siegerpokals waren.

 

 

Bei den Mädchen waren die vorjährigen Meisterinnen der Bertha-Von-Suttner-Schule Mörfelden/Walldorf als Favoriten angereist. Gegen sie erreichten die Oberurseler Mädchen (Carolina Köpke, Karolin Tobias, Rebecca Pergament und Anna Glückmann) in der 2. Runde ein 2:2 Unentschieden. Abermals mussten die Brettpunkte entscheiden. Auch die GO-Mädchen brachten das Kunststück fertig, gegen alle folgenden Mannschaften ohne Punktverlust 4:0 zu gewinnen. Sie holten damit den Hessenmeistertitel und nahmen freudestrahlend den Pokal entgegen.

Die zweite, sehr junge Mädchen-Mannschaft des Gymnasiums, spielend in der Reihenfolge Aliki Papadopoulou, Leonie Rödermel, Anna Knez und Esther Pergament,  konnte sich unter den U14-Teams den Vizemeister-Titel hinter der Gesamtschule Obersberg sichern.

 

Im offenen Turnier mit 25  Mannschaften spielten die drei weiteren Mannschaften des GO eher eine Nebenrolle, da einige Schulen ihre stärksten Teams in dieses Turnier entsendet hatten. Die Mannschaft der Internatsschule Schloss Hansenberg konnte sich gegen die restlichen Teams souverän durchsetzen. In diesem Team gab es ein willkommenes Wiedersehen mit dem ehemaligen GO-Schüler Sönke Schneider. Über die Platzierungen vier, fünf und fünfzehn der drei Oberurseler-Teams freute sich AG-Leiter Ernst Fromme, da die Schachgegner in dieser Kategorie als deutlich erfahrener zu bewerten sind. Die drei anderen Wettkampfklassen-Sieger waren die Schulen aus Gelnhausen (WK3), Offenbach (WK4) und Viernheim (WK5).

 

Die Mannschaft WK2 und die Mädchenmannschaft 1 des GO jubelten über die geglückte Qualifikation für die deutschen Endrunden.  Christoph Müller-Dahmer wird die Teilnehmer zu den Endrunden im Mai 2019 nach Berlin begleiten. Vielleicht darf eine Mannschaft des Gymnasiums Oberursel sich in naher Zukunft  darüber freuen, einen deutschen Endrunden-Pokal in den Händen halten zu können.

 

 

(Fabian Noah Medler, E2)




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