Gymnasium Oberursel

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Von Selbstporträts bis Naturkatastrophen - Facettenreiche Retrospektive des Kunst-Leistungskurses Q3 in der Stadtbücherei

                                                    

Am Freitag, dem 25. Januar 2019, eröffnete der achtköpfige Kunstleitungskurs der Jahrgangsstufe Q3 des Gymnasiums Oberursel von Tutorin Melanie Müller in der Stadtbücherei bei einer Vernissage seine Retrospektive auf zweieinhalb Jahre Unterricht. An Hand der Vielfalt der ausgestellten Objekte konnte man die künstlerische Entwicklung der jungen Künstler gut nachvollziehen.

 

In ihrer Begrüßungsrede erläuterte Kunstlehrerin Melanie Müller den Aufbau der Ausstellung und wies auf die verschiedenen Kunsttechniken und Themen hin. Die Q1 sei der kreativen Auseinandersetzung mit der mexikanischen Künstlerin Frida Kahlo gewidmet gewesen. So hätten die Schülerinnen und der Schüler Selbstporträts im Stile Kahlos gemalt. Die digitale Überarbeitung des Hochzeitsbildes der Künstlerin habe den Übergang zur Halbjahr Q2 ausgemacht. Dieses sei dem Thema „Fotografie“ gewidmet gewesen, wozu nicht nur das Fotografieren, sondern auch die Bildbearbeitung gehört hätten. Besonders begeisterten hier fotografische Interpretationen kunsthistorischer Vorbilder unter der Fragestellung „Welche Geschichte steckt hinter dem Bild?“ die Besucher. Hierbei verfremdeten die Schülerinnen und der Schüler die Originale, indem sie in die Rollen der Figuren schlüpften und diese auf eigene Art und Weise darstellten.

 

In der Q3 habe schließlich die „Architektur“ im Mittelpunkt gestanden. Aus symmetrischen Grundrissen seien Renaissance-Fassadenzeichnungen entwickelt worden. Im Stile des Dekonstruktivismus mit amorphen, verzogenen Formen seien dann suprematistische Pausenunterstände aus Keramiplast, das im feuchten Zustand wie Knete zu bearbeiten ist und im trockenen Zustand wie Ton wirkt, entstanden. Unter dem Thema „Bauschmaus“ wurden Fotografien von aus Lebensmitteln nachgebauten berühmten Bauwerken gezeigt.

 

Des Weiteren gab es malerische Naturkatastrophen, die in Acryl gemalt waren, geknetete figürliche Selbstporträts, diverse Zeichnungen und Porträts, Fotomappen und Plakatentwürfe für das Sommer- und das Winterkonzert des Gymnasiums zu bestaunen. Die jungen Künstlerinnen und der junge Künstler standen dabei den Besuchern Rede und Antwort und erläuterten gerne alle Fragen zu ihren Werken.

 

Schulleiter Volker Räuber würdigte mit Worten des Dankes und Blumen die Tutorin und den gesamten Kunst-Leistungskurs und dankte auch der Stadtbücherei Oberursel für die Gastfreundschaft. Leoni Steinweden und Lucie Thiel erinnerten für den Kurs an die gemeinsamen vergangenen zweieinhalb Jahre Kunstunterricht und gaben dabei die eine oder andere Anekdote zum besten.

 

Musikalisch begleitet wurde die Ausstellungseröffnung durch den 16-köpfigen Musik-Leistungskurs der Q3 unter der Leitung von Tutorin Sabine Reinke. Zunächst wurde „Titanium“ von David Guetta und Sia choristisch dargeboten, begleitet von Mai Anh Tran (Klavier), Martha Jockwig und Lola Truchsess (beide Cello). Ian Hrubik glänzte dann noch einmal solistisch mit „Die unstillbare Gier“ aus dem Musical „Tanz der Vampire“, wobei er von Sophie Dambeck am Klavier begleitet wurde.

 

Die sehenswerte Ausstellung ist noch bis zum 15. Februar 2019 zu den Öffnungszeiten der Stadtbücherei zu bewundern. Die jungen Künstlerinnen und der junge Künstler Bettina Dreke, Hannah Hahn, Lukas Meißauer, Kim Oppelt, Vanessa Seibert, Leoni Steinweden, Selina Tantow und Lucie Thiel freuen sich auf Ihren Besuch. (jun)

 

gez. J. Niesel - Heinrichs (Pressesprecherin)                                                                   V. Räuber (Schulleiter)

 

 

„Von Charakterköpfen, Naturkatastrophen und der Magie der Dinge“ - Retrospektive des Kunst-Leistungskurses von Melanie Müller. Vernissage in der Stadtbücherei am Freitag, 25. Januar 2019, 19.30 Uhr

 

Vom 26. Januar bis 15. Februar zeigt der Kunst-Leitungskurs von Kunstlehrerin Melanie Müller in den Ausstellungsräumen der Stadtbücherei eine Auswahl von praktischen Kunstarbeiten, die während der dreijährigen Oberstufenzeit im Unterricht entstanden sind.  Am Freitag, dem 25. Januar 2019, wird die Ausstellung um 19.30 Uhr mit musikalischer Unterstützung des Musik-Leistungskurses von Sabine Reinke feierlich eröffnet.

 

Gezeigt werden einerseits Malereien auf Leinwand, welche in surrealer Weise die „Magie der Dinge“ thematisieren sowie mimisch verzerrte, skulpturale Selbstporträts in Anlehnung an Franz Xaver Messerschmidts „Charakterköpfe“, die in der Einführungsphase entstanden sind, andererseits verschiedene Arbeiten aus der Qualifikationsphase (Q1-Q3).

 

Im Halbjahr Q1 bildeten zunächst die Arbeiten von Frida Kahlo den Schwerpunkt. In Auseinandersetzung mit dieser interessanten mexikanischen Künstlerin entstanden zum einen malerische Selbstporträts zum Begriff der „Heimat“, zum anderen wurde die komplizierte Beziehung zwischen Frida Kahlo und Diego Rivera mit einer digitalen Überarbeitung von deren Hochzeitsbild verdeutlicht. Die Beschäftigung mit den dramatischen Naturszenen William Turners führte anschließend zu den malerischen „Naturkatastrophen“, die durch Farbwahl und Farbauftrag einen Kontrast zur verklärten Natur der Romantik bilden.

 

In der Auseinandersetzung mit der Fotografie entstanden in der Q2 fotografische Nachbilder von kunsthistorischen Vorbildern. Die Jugendlichen schlüpften dazu selbst in verschiedene Rollen und inszenierten sich in teils aktualisierten, teils ironischen Versionen der Originale. Unter Verwendung von Bild und Schrift wurden anschließend Plakatentwürfe für das Sommerkonzert und das Weihnachtskonzert des Gymnasiums Oberursel gestaltet. Hierzu führte die Kunstfachschaft einen schulinternen Wettbewerb für alle interessierten Q2-Kunstkurse durch. Anschließend ging es um die spielerische Auseinandersetzung mit bekannten Markentypografien, die auf den ersten Blick irritieren, da sie nicht das Erwartete zeigen.

 

Das aktuelle Halbjahr schließlich stand ganz im Zeichen der Architektur. Neben klassischen Fassaden- und Grundrisszeichnungen von Renaissance-Villen entstanden dabei Modelle aus Keramiplast von suprematistischen Pausenunterständen im Maßstab 1:20. Zaha Hadid, Frank O. Gehry und weitere dekonstruktivistische Architekten boten hierfür Inspiration. Eine interaktive Arbeit, die Fotoarbeit „Bauschmaus“, fordert die Betrachter auf, aus Lebensmitteln nachgebaute, berühmte Bauwerke zu erraten.

 

Die jungen Künstlerinnen und Künstler, Bettina Dreke, Hannah Hahn, Lukas Meißauer, Kim Oppelt, Vanessa Seibert, Leoni Steinweden, Selina Tantow und Lucie Thiel, und ihre Lehrerin Melanie Müller hoffen, dass viele Besucher ihre Werke in den Ausstellungsräumen der Stadtbücherei anschauen werden.

 

 

gez. J. Niesel - Heinrichs (Pressesprecherin)                                                                   V. Räuber (Schulleiter)

 




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