Gymnasium Oberursel

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Große Leistung bei tropischer Hitze–Begeisterndes dreistündiges Sommerkonzert am Gymnasium Oberursel

 

Trotz tropischer Temperaturen fand am Montag, dem 24. Juni 2016, ab 19.00 Uhr in der Aula des Gymnasiums Oberursel das traditionelle Sommerkonzert zum Schuljahresende statt, in dem viele Ensembles und Chöre der Schule noch einmal eindrücklich unter Beweis stellten, was sie im vergangenen Schuljahr alles gelernt haben. Nur unterbrochen von einer kleinen Pause, zeigten die jungen Musikerinnen und Musiker in einem äußerst abwechslungsreichen, über drei Stunden dauernden Programm mit viel Engagement ihr Können.

 

In ihrer Begrüßung zitierten Schulleiter Volker Räuber und seine Stellvertreterin Christiane Schichtel sinngemäß Victor Hugo mit der Aussage, Musik drücke aus, was durch Worte nicht gesagt werden könne und worüber zu schweigen zu schade wäre. Sie dankten allen Beteiligten und ihren Musiklehrkräften für den großartigen Einsatz bei den vielen Konzerten und Aufführungen im vergangenen Schuljahr. Auch wünschten sie der gesamten Schulgemeinde schon einmal vorab schöne und erholsame Ferien.

 

Mit leisen, sanften Tönen begann die Gitarren-AG unter Leitung von Klaus-Dieter Köhler-Goigofski mit fünf Stücken, unter anderem einem Menuett von Jean Leclerc oder „Wonderful World“ von Sam Cooke. Mit lauten, mitreißenden Tönen endete der Abend mit der Big Band unter der Leitung von Sabine Reinke und der Zugabe von Ian Hrubik und Band (Julius Bode, Yannick Dreifert, Christian Grunwald und Philipp Topp), die das am GO schon fast Kult gewordene „Ehrenwerte Haus“ von Udo Jürgens unter gesanglicher Beteiligung des gesamten Publikums präsentierten.

 

Dazwischen wurde gezupft und gestrichen, geklatscht, gestampft und gesungen, gespielt und geblasen von über dreihundert Mitwirkenden der verschiedenen Ensembles und Chöre.

So spielte das Vororchester der Streicher unter der Leitung von Marc Ziethen unter anderem Filmmusik aus „Pirates oft the Carribean“ von Hans Zimmer und Klaus Badelt in einem Arrangement von Robert Longfield und Paul Lavender. Gemeinsam mit dem Vororchester der Bläser kam unter der Leitung von Sabine Reinke  „Themes from Capriccio Italien“ von Pjotr Tschaikowski zur Aufführung, bevor die „kleinen Bläser“ allein dann noch mit  „All about the Bass“ von Meghan Trainor (arr. Von Paul Murtha) das Publikum zum Mitklatschen brachten.

 

Sowohl der Chor der Klassen 6-8 unter der Leitung von Frank Hilgert und Yvonne Pickmann als auch der Oberstufenchor unter der Leitung von Sebastian Leichtfuß zeigten schon beim singenden Einzug, welche Stimmgewalt die Zuschauer nun erwarten durften.

Der 68-köpfige Chor der Unter- und Mittelstufe sang nicht nur auf Französisch, sondern brachte auch auf Englisch eine Hommage an das 50-jährige Jubiläum der Mondlandung (kommentiert und moderiert von Sophia Armstrong) dar, bevor zu „Run, Boy, run“ von Yoanne Lemoine und Ambroise Willaume nicht nur gesungen, sondern auch noch im Marschtakt gestampft, auf die Schenkel getrommelt und geklatscht wurde, was für Ohren und Augen ein Hochgenuss war.

Der Oberstufenchor stand dem stimmgewaltig mit „Que sera, sera“ von Jay Livingston und Ray Evans (arr. Justin Goh) und Adeles Hit zu dem James Bond Film „Skyfall“ in nichts nach und zeigte den jüngeren Sängerinnen und Sängern, wohin ihr Weg eines Tages führen wird.

 

Nach der kurzen Pause, in der der Taunus Menü Service kleine Snacks und Getränke anbot, folgten noch das Sinfonieorchester und das Symphonische Blasorchester unter der Leitung von Helge Brendel, unter anderem mit einem Medley aus dem „Phantom der Oper“ von Andrew Lloyd Webber (arr. Calvin Cluster) und weiteren Bond-Filmhits wie „You only live twice“ (John Barry, arr. Ted Parson) oder dem berühmten „James Bond Theme“ (Monty Norman, arr. Victor Lopez).

Das Kammerorchester unter der Leitung von Marc Ziethen begleitete das Largo und Allegro moderato aus dem Klavierkonzert f-Moll, BWV 1056 von Johann Sebastian Bach, bei dem Pascal Edelmann am Flügel glänzte, bevor beim Libertango von Astor Piazzolla (arr. James Kazik) auch Bongos und ein Cajon zum Einsatz kamen.

Zu den Rhythmen der Big Band unter der Leitung von Sabine Reinke sangen Mai-Anh Tran, Annika Aumüller „Straighten up and fly right“ (Nat King Cole/Irving Mills, arr. Dave Wolpe) und Ian Hrubik „Help yourself“(Tom Jones, arr. Myles Collins).

 

In Ihrem Schlusswort dankte die Leiterin des Fachbereichs I, Friederike Pitsch, im Namen der Schulleitung für ein „brillantes und beeindruckendes“ Konzert. Wieder einmal sei die herausragende musikalische Stellung des GO im Hochtaunuskreis deutlich geworden. Ihr Dank galt auch dem FörderForum, ohne dessen große finanzielle Unterstützung eine solche Bandbreite und Ensemblegröße nicht möglich sei. Aber auch ohne die tatkräftige Unterstützung der Eltern und die Lehrerinnen und Lehrer der Fachschaft Musik sei ein solches Konzert nicht denkbar.

 

Abschließend verabschiedeten die Musiklehrerinnen und -lehrer die 26 Abiturientinnen und Abiturienten des Jahrgangs 2019 und dankten ihnen mit jeweils einer Rose für ihr jahrelanges und intensives Engagement in den Chören und Ensembles. Besonders erwähnt wurden dabei auch die sieben Schülerinnen und Schüler, die beim letzten Schulmusical „Spring Awakening“ auf der Bühne oder im Orchester mitgewirkt hatten und dafür in Österreich mit dem „Goldenen Papageno“ und dem „Großen Preis der Jury“ geehrt worden waren.

 

Mit einem weiteren Stück der Big Band und der Zugabe von Ian Hrubik und Band endete ein Abend, bei dem den Zuschauern nicht nur durch die hohen Temperaturen, sondern auch durch hohes musikalisches Niveau richtig eingeheizt worden war, ein Abend, der Lust auf mehr machte. (jun)

 

J. Niesel-Heinrichs (Pressesprecherin)                                                             V. Räuber (Schulleiter)




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