Gymnasium Oberursel

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Rund 300 Aktive und singende, tanzende Lehrer auf der Bühne – Großes Sommerkonzert am Gymnasium Oberursel

 

Rund drei Stunden lang boten über 300 Musikerinnen und Musiker der Chöre und Ensembles des Gymnasiums Oberursel am Dienstag, 18.07.2023, auf der Aulabühne ein abwechslungsreiches Programm. Das zahlreich erschienene Publikum feierte begeistert die Darbietungen bis in den späten Abend hinein. Das GO hat damit einmal wieder bewiesen, dass es mit Recht auch dieses Jahr wieder als Schule mit musikalischem Schwerpunkt zertifiziert wurde.

 

In seiner Begrüßung richtete Abwesenheitsvertreter Frank Hilgert die Grüße von Interimsschulleiter Hans-Konrad Sohn und seiner Stellvertreterin Eva Koch aus, die das GO am Nachmittag noch einmal bei einer Dienstversammlung vertreten hatten. Mit den Worten des Komikers Steve Martin „Über Musik zu sprechen ist, wie zu Architektur zu tanzen“ schloss Frank Hilgert seine kurze Ansprache und überließ den jungen Künstlerinnen und Künstlern die Bühne.

 

Den Start machte die elfköpfige Gitarren-AG unter Leitung von Carsten Bär. Die „Air“ von Johann Sebastian Bach erklang noch gewohnt leise und sanft, steigerte sich aber in Rhythmus und Lautstärke über den „Tango Selina“ von Karl Wiekmann bis hin zu „Moorea“ von den Gipsy Kings, bei dem auch ein E-Bass, elektrisch verstärkte Akustikgitarren und Bongos zum Einsatz kamen und das Publikum mit sommerlichen Urlaubsklängen begeisterten.

 

Seinen eigenen Fanclub an Mitschülerinnen und Mitschülern, die vor der ersten Reihe auf dem Boden saßen, hatte der Chor der Jahrgangsstufe 6-8 unter Leitung von Frank Hilgert und Yvonne Pickmann mitgebracht. Bent Duddek begleitete am Klavier die drei Stücke von Coldplay, Michael Patrick Kelly und Kirby Shaw, bei denen die Sängerinnen und Sänger zeigten, wie man auch schon im jungen Alter mit Mehrstimmigkeit, Lautstärkewechseln und Rhythmusklatschen die Zuhörerschaft mitreißen kann.

 

Diese Vielseitigkeit bewies auch das Vororchester der Streicher unter Leitung von Marc Ziethen. Während der bekannte „Prince of Denmark´s March“ von Jeremiah Clarke (arr. Bob Phillips) noch eher klassisch daherkam, begleitete Marc Ziethen bei „Jerusalema“ (Nomcebo Nothule Nkwayana/ Kgaogelo Moagi, arr. Larry Moore) sein Ensemble auf der Conga und ließ die Musizierenden und das Publikum teilweise im Rhythmus mitklatschen.

 

Zu den beiden Traditionals „Sword Dance“ (arr. Bob Phillips) und „Freedom Finale“ (arr. Michael Story) kam dann das Vororchester der Bläser unter Leitung von Sabine Reinke auf die Bühne dazu. Gemeinsam musizierten die fast 80 Jugendlichen der beiden Ensembles und begeisterten das Publikum mit schnellen Rhythmuswechseln und gewaltigem Klang.

Nach dem Abgang des Vororchesters der Streicher dirigierte Klara Unterbarnscheidt (7a), die sonst im Vororchester der Bläser Horn spielt, ihre Ensemblekolleginnen und -kollegen gekonnt und mit viel Schwung durch Frederik Loewes „Get me tot he church on time“ (arr. Inge Stunde), auch bekannt als „Hörst du die Regenwürmer husten?“. Bei „All about the bass“ (Kevin Kandish, Megan Trainor), das mit rhythmischem Klatschen begann, in das das Publikum einstimmte, übernahm dann wieder Sabine Reinke die Leitung ihres Ensembles.

 

 

Die GOcals unter Leitung von Frank Hilgert und Yvonne Pickmann wurden am Klavier von Bent Duddek begleitet und präsentierten ihr erstes Stück „The Bright Field“ (Bob Chilcott) in rein weiblicher Besetzung. Bei „It´s all coming back to me now“ (Jim Steinman/Peter Schnur), das mit einem Solo von Amelie Feibel (Abitur 2023) startete, kamen dann zwei Sänger hinzu. Auch bei „Happy Ending“ von Mika brillierten Elisa Weber (Abitur 2023) und Amelie Feibel solistisch.

 

Das Symphonische Blasorchester unter Leitung von Helge Brendel holte sich bei seinen drei sehr rhythmischen Stücken Verstärkung durch viel Percussion. Bei „Moon River“ (Henry Mancini/Michael Brown) glänzte Johanna Mohr (E2) mit einem Solo auf dem Alt-Saxophon, das sie völlig frei vortrug. Durch den Bekanntheitsgrad der Stücke - „Smoke on the Water“ (Deep Purpel/Filip Ceunen) und ein Filmmusikmedley aus dem „König der Löwen“ (Hans Zimmer/Paul Lavender) – wurde das begeisterte Publikum mitgerissen und anschließend in eine halbstündige Pause entlassen.

 

Den zweiten Teil des Abends eröffnete das Sinfonieorchester unter Leitung von Helge Brendel mit der Ouvertüre aus der „Fledermaus“ von Johann Strauss (arr. Richard Meyer) und beschwingte die Zuhörerschaft durch den Walzertakt. Das Medley aus „Pirates of the Caribbean“ (Klaus Badelt, arr. Ted Ricketts) riss das Publikum dann vollends zu Begeisterungsstürmen hin.

 

Den Höhepunkt des Abends bildeten aber in diesem Jahr Sabine Reinke und Sebastian Leichtfuß, die beim gemeinsamen Auftritt des Sinfonieorchesters und des Oberstufenchores unter Leitung von Helge Brendel Carson Parks´ „Something Stupid“ als Gesangsduo vortrugen und sogar dazu tanzten. Das enthusiastische Publikum forderte umgehend eine Wiederholung des Auftritts als sofortige Zugabe, die auch gewährt wurde.

 

Beim Auftritt des Kammerorchesters unter Leitung von Marc Ziethen glänzten Felix Halas (Abitur 2023) als Dirigent und Johanna Mohr als Solo-Violine beim Love Theme aus „The Godfather“ (Nino Rota, arr. Robert Longfield). Mit „Plink, Plank, Plunk!“ von Leroy Anderson, das nur Gezupft wurde, überraschte das Ensemble die begeisterte Zuhörerschaft mit an Regentropfen erinnernden Klängen und erhielt dafür großen Applaus. Auch von George Gershwins Highlights aus „An American in Paris“ (arr. Jerry Brubaker) waren die zahlreichen Gäste sehr angetan.

 

Wie immer begeisterte auch der Oberstufenchor unter Leitung von Sebastian Leichtfuß mit seinen vier Stücken, allesamt bekannte Werke von ABBA, den Mamas and Papas, den Beatles und Udo Jürgens. Immer wieder klatschte das Publikum im Takt oder sang sogar beim Refrain mit.

 

Die Big Band unter Leitung von Sabine Reinke drehte zum Abschluss des Abends noch einmal richtig mit drei Stücken und einer verdienten Zugabe auf. Bei den Improvisationen fielen besonders Martin Schanne (Q2) und Johanna Mohr (beide Saxophon), Julian Grüninger (Abitur 2023, Trompete) sowie David Höhler (Abitur 2023, E-Piano) auf und rissen das Publikum mit.

 

Vor der verdienten Zugabe dankte Friederike Pitsch, Leiterin des Fachbereichs I, den Musizierenden und ihren Lehrkräften mit den Worten „Bravo, Bravissimo“ für einen grandiosen Konzertabend. Mit einer Rose verabschiedete sie die 19 anwesenden Schülerinnen und Schüler des diesjährigen Abiturjahrgangs und dankte ihnen für ihr jahrelanges musikalisches Engagement am GO. Dieses sei jedoch ohne die Musiklehrkräfte nicht möglich gewesen und deswegen erhielten auch diese neben dem Dank und großen Applaus eine Rose. Friederike Pitsch dankte auch dem FörderForum für die finanzielle Unterstützung des musikalischen Zweiges beim Kauf von Instrumenten und Noten. Dank ging auch an das Technikteam unter Leitung von Jonathan Wrede und Florian Friesenhahn, den Schulsanitätsdienst und die Schul-Pressearbeit. Allen Musizierenden, Lehrkräfte ausgenommen, erlaubte Friederike Pitsch zur Belohnung für den phantastischen Konzertabend, am nächsten Tag erst zur zweiten Unterrichtsstunde zu erscheinen.

 

Auch Vertreterinnen und Vertreter aller beteiligten Ensembles und Chöre bedankten sich im Anschluss mit Blumen und Pralinen bei ihren Leiterinnen und Leitern und dem Technikteam, bevor die Big Band ihre Zugabe spielte, bei der Colin Hrubik (Abitur 2023) und Amelie Feibel noch einmal als Gesangsduo auftraten und ein beschwingtes Publikum in einen späten, aber noch warmen Sommerabend entließen. (jun)




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